Die Aktivitäten der Freundschaftsgesellschaft

Die Ungarisch-Bayerische Freundschaftsgesellschaft organisiert jährlich 4 – 6 Veranstaltungen und ist bestrebt, mit diesen das Interesse ihrer Mitglieder, Freunde und Partner zu befriedigen.

Die Jahreshauptversammlung der Gesellschaft mit anschließendem Empfang findet im März statt und dient der Mitgliederpflege.
Auch der Weihnachtsstammtisch ist schon zur langjährigen Tradition geworden, bei dem Musiker aus der Mitgliedschaft der Gesellschaft mit ihrem Musikprogramm eine wahre Weihnachtsstimmung zaubern.

Regelmäßig werden für die Mitglieder der Ungarisch-Bayerischen Freundschaftsgesellschaft Vorträge von solchen Fachleuten gehalten, die große Erfahrungen auf internationaler Ebene erwarben und diese gern den Mitgliedern der Gesellschaft sowie den sich für das jeweilige Thema interessierenden Gästen weitergeben.

Nachfolgend einige von diesen Vortragenden – ohne Anspruch auf die Vollständigkeit:

  • +Herr Dr. Tamás Katona, Gründer und erster Präsident unserer Gesellschaft, Professor für Geschichte, ehemaliger Staatssekretär für auswärtige Angelegenheiten, später Botschafter in Warschau
  • Frau Elisabeth Schosser, Präsidentin des Bayerisch-Ungarischen Forums, ehemalige Stadträtin des Münchner Stadtrats
  • – Herr Dr. Endre Juhász, Richter am Europäischen Gerichtshof in Luxemburg, ehemaliger Minister für Europaangelegenheiten.
  • Herr Dr. Thomas Goppel, Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten in Bayern
  • Herr Dr. István Horváth, Ungarns ehemaliger Botschafter in Bonn, Berlin und Wien
  • Herr Dr. Ferenc Cserháti, ehemaliger Leiter der Ungarischen Katholischen Mission in München, Bischof der im Ausland lebenden Ungarn
  • Herr Helmut Kling, Vorstandsmitglied des Bayerisch-Ungarischen Forums
  • Herr László Püspök, Botschafter, ehemaliger Generalkonsul in München
  • Herr Dr. Tamás Mydlo, ehemaliger Generalkonsul in München
  • Herr Imre Kern, Staatssekretär der serbischen Regierung
  • Zsolt Bóta, Hauptabteilungsleiter des ungarischen Auswärtigen Amts, derzeit Botschafter in Wien
  • Herr Gábor Tordai-Lejkó, Generalkonsul in München
  • Herr Dr. László Ódor, Professor, Ehemaliger Botschafter in Bern, ehemaliger Direktor des Ungarischen Kulturinstituts Stuttgart
  • Frau Dr. Gabrielle Stauner, ehemaliges Mitglied des Europäischen Parlaments, Kuratoriumsmitglied der deutschsprachigen Andrássy Universität Budapest
  • Herr Dr. Márton Bulbuk, Architekt (Csíkszereda – Seklerburg)
  • Herr Ferenc Pápai, Reiseführer, Experte für Erdély – Siebenbürgen
  • Frau Amacziné Dr. Zsuzsanna Bíró, mit Trefort Ágoston-, Toldy Ferenc- und TIT-Preisen ausgezeichnete Lehrerin der ungarischen Literatur (Schriftstellerin unter dem Pseudonym Zsuzsa Valentini)
  • Herr József Herédi, Kunstschmied

Die wichtigsten Partnerorganisationen der Ungarisch-Bayerischen Freundschaftsgesellschaft sind:

  • Bayerisch-Ungarisches Forum, München (Elisabeth Schosser Gründerin und Präsidentin des Forums, ehemalige Stadträtin)
  • Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten und Außenwirtschaft
  • Ungarisches Generalkonsulat in München (Gábor Tordai-Lejkó Generalkonsul)
  • Deutsch-Ungarische Industrie- und Handelskammer (DUIHK), offizieller Vertreter der bayerischen Wirtschaft in Ungarn (Gabriel Brennauer, Geschäftsführender Vorstand der DUIHK)

Unsere Freundschaftsgesellschaft ist bemüht, auch die Kenntnisse über die Geschichte, Wirtschaft und Kultur des Freistaats Bayern immer mehr zu erweitern.

In diesem Zusammenhang ist auch die gemeinsame 25 – Jahr Feier der Gründung am 22. Juni 2019 des Bayerisch-Ungarischen Forums und der Ungarisch-Bayerischen Freundschaftsgesellschaft im Garten des neuen ungarischen Generalkonsulats in München erwähnenswert.

Wir besuchten das Museum und die Gemäldegalerie der Münchner Residenz, das Kloster Scheyern, in dem die Verlobung von König Stephan von Ungarn mit der bayerischen Prinzessin Gisela stattgefunden haben soll. Die Freundschaft zwischen Ungarn und Bayern blickt auf die tausendjährige Verbindung durch diese Heirat zurück.

Unsere Ausflugsziele in Bayern waren Passau, wo sich das Grab von Königin Gisela befindet und die vom leidenschaftlichen Verehrer der französischen Kunst und Kultur König Ludwig II errichteten Schlösser Neuschwanstein, Linderhof und das im Stil des Versailler Schlosses gebaute Schloss Herrenchiemsee.

Viele Jahre lang feierten wir während des Oktoberfestes in München in den Zelten der Brauereien Hofbräu, Augustiner, Löwenbräu und Paulaner. Wir machten auch einen Ausflug nach Andechs, der Geburtsstätte der ungarischen Königin Gertrud. Der Besichtigung des Klosters Andechs schloß sich der Biergenuss aus der Klosterbrauerei an.

Die Ungarisch-Bayerische Freundschaftsgesellschaft interessiert sich auch für das Lebens unserer Landsleute im angrenzenden Ausland und organisierte Ausflüge nach Siebenbürgen, Transkarpatien, Wojwodina, Oberungarn , Polen, Tschechische Republik und Österreich.

Wir machten unvergessliche Stadtrundfahrten in Kolozsvár (Klausenburg), Marosvásárhely (Neumart am Mieresch), Nagybánya (Frauenbach), begaben uns an die „1000-jährige Grenze” in Gyimes im Szeklerland. Im Rahmen eines anderen Ausflugs waren Szabadka (Maria-Theresianopel), Ùjvidék (Neusatz), Belgrad, Székelykeve (Skorenowatz) und Orsova (Orschowa) in Serbien unsere Reiseziele. Im Durchbruchstal der Donau Vaskapu (Eisernes Tor) gelangten wir über die Vaskapu-Brücke nach Herkulesfürdő (Herkulesbad) und Gyulafehérvár (Karlsburg), wo das einzige Erzbistum im Übergrenzgebiet ist. Wir besichtigten in Transkarpatien Beregszász (Bergsaß) und Munkács (Munkatsch) und machten einen erlebnisreichen Ausflug auch zu der Stadt mit starken ungarischen historischen Wurzeln Kassa (Kaschau).

Unter der Leitung des Gründers unserer Gesellschaft +Tamás Katona, ehemaliger Botschafter in Warschau machten wir eine geschichtsträchtige Reise nach Polen, bewunderten die Wawel-Burg in Krakau, gedachten des Generals Josef Bem in seinem Geburtshaus und Mausoleum in Tarnow.

Von den in Ungarn organisierten Programmen sind die Besuche in den Unternehmen Audi, Mercedes, Knorr-Bremse, PrecCast, Kunplast-Karsai, ÉMI-TÜV und Meerretich Koch Torma hervorzuheben.

Während eines Ausfluges in Ungarn die Mitglieder des Vorstandes des Bayerisch Ungarisches Forums namen in Kecskemét gemeinsam mit Mitgliedern der Ungarisch-Bayerischen Gesellschaft an einer Gesangsvorführung der Schüler der Musikschule Zoltán Kodály teil, danach besuchten sie den Meerrettich Koch-Hof in Kiskunfélegyháza und bereisten die Bugac-Pußta mit Pferdekutsche.

Während des Ausflugs im Nationalen Historischen Gedenkpark in Ópusztaszer bewunderten sie das berühmte Feszty-Rundgemälde. In Szeged empfingen die Mitarbeiter des Lehrstuhls der deutschen Sprache der Universität Szeged die Vertreter des Bayerisch-Ungarischen Forums und der Ungarisch-Bayerischen Freundschaftsgesellschaft, die danach noch eine Rundfahrt in der Stadt machten und auch den Dom von Szeged besichtigten.

Von den Programmen, die wir für eine Gruppe der Mitglieder des Bayerisch-Ungarischen Forums in Ungarn organisierten, möchten wir insbesondere den Ausflug mit Autobus im Herbst 2003 hervorheben. Unsere bayerischen Freunde besuchten Szombathely, Székesfehérvár, Esztergom und nahmen in Budapest an einem Treffen mit allen früheren Generalkonsuln von Ungarn, die ihren Dienst in München leisteten, teil.

2006 überreichten wir gemeinsam mit unserer Partnerorganisation Bayerisch-Ungarisches Forum Spenden an die Vertretern der Stadt Mindszent am Theiß-Ufer zur Milderung der Schäden aus der durch die Cyanidvergiftung verursachten Fischsterblichkeit in der Theiß. Wir halfen mit Spenden auch den Opfern der Rotschlamm-Katastrophe nach dem Dammbruch in Kolontár und Devecser.

2007 veranstaltete das Bayerisch Ungarische Forum zusammen mit uns einen „Wirtschaftstag Ungarn“ in Passau. Teilnehmer waren bayerische und ungarische Unternehmen.

Wir organisierten zahlreiche Stammtische mit Vorträgen über interessante Themen, zum Beispiel über die deutsche Wirtschaft, die Rolle Deutschlands in der Europäischen Union, die Lage der Ungarn in der Wojwodina und der Szeklers. Anlässlich des 1000-Jahre-Jubiläums der ungarisch-bayerischen Beziehungen schauten wir u.a. im Rahmen der im Ungarischen Nationalmuseum organisierten inhaltsreichen Ausstellung den Dokumentarfilm über die gemeinsame ungarisch-bayerische Geschichte „Kreuz und Krone” des Regisseurs Àkos Ravasz an.

Im Herbst 2018 organisierten wir den Bayern-Tag an der Budapester Wirtschaftshochschule auf Einladung von Dr. Balázs Ferkelt, dem stellvertretenden Rektor der Hochschule. Auf dieser Veranstaltung hielten die Vorstandsmitglieder der Ungarisch-Bayerischen Gesellschaft Dr. Mihály Hollósi, Dr. Ferenc Károly Csordás und Gabriel Brennauer von der DUIHK Vorträge.

Wir unterhalten eine enge Beziehung zum Verein Deutschstämmiger Bürger und zum Liederschatz-Chor des Vereins.

Die Gesellschaft hält die Verjüngung der Mitgliedschaft und die Erneuerung des Gesellschaftsgeistes für ihr wichtigstes Ziel, um die tausendjährigen ungarisch-bayerischen Verbindungen weiter zu vertiefen. Dank ihrem internationalen Umfeld ist die Gesellschaft in der Lage, jungen Leuten, die der Gesellschaft beitreten, bei der Anbahnung von beruflichen Beziehungen in Bayern zu helfen.

Wir hoffen, wir konnten mit dieser Vorstellung unserer Freundschaftsgesellschaft viele dazu bewegen, an den Aktivitäten und Veranstaltungen der Ungarisch-Bayerischen Gesellschaft teilzunehmen.

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